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Die neue CD:

Die neue CD für 15 Euro plus 2,50 Euro Versand kann im Büro bestellt werden oder bei den Konzerten der Gruppe gekauft werden.


Die Lieder auf Jambo für Alexander und Patrice – von/für Black&White

1.) Jambo; Kisuaheli, Kenia Komponist und Texter: Harrisson, Teddy, Kalanda-Originalverlag: Kalanda-Music-Subverlag:Hanseatic MusikverkagGmbH&Co.KG 3,52   
2.) Njala; Luganda, Uganda Traditionell 2,20  
3.) Malaika; Kisuaheli, Kenia  K + T: Mdawjda, Fadhili, William–Ov: Equator Sales-Sv: T&J Musicservice GmbH (F. Essex Musikvertrieb GmbH, Hoheluftchausee 52 A, 20253Hamburg, Tel.040-4293960,Fax:040 42939677 3,58  
4.) Ikira; Pende, Kongo Traditionell 5,07  
5.) Yaweh tobeleli; Lingala, Kongo Traditionell 2,31  
6.) Mamu; Lingala Kongo K+T Ivon Gizalahamba-Ndula 3,17  
7.) Kumbaja; Sprache versklavter AfrikanerInnen/USA Traditionell 2,39  
8.) Tango Yezu; Lingala, Kongo Traditionell 3,48  
9.) Guantanamera, Spanisch, Lingala, Südamerika K+T Fernandes Diaz,
Schott-Music-International 4,38  
10.) Gadila; Pende, Kongo Traditionell 3,34  
11.) Pata Pata; Südafrika K+T:Miriam Makeba, Jerry Ragovoy
C 1967 by budde songs, inc.;subpubliches by Rolf Budde Musikverlag GmbH 2,27  
12.) LaLaLaLaLa; Lingala, Kongo Traditionell 4,31  
13.) Shosholoza; Südafrika Traditionell 3,10  
14.) Mwamba; Kisuaheli, Kongo Traditionell 2,55  
15.) Gulugu; Kimbala, Kongo Traditionell 3,35  

Einige der Texte der Lieder auf der CD:

Jambo

Jambo

 

 

Einzelsänger/In: Jambo, Jambo sana.

Habari gani, muzuri sana,

wageni karibuni, kua buana yesu, hakuna matata

Einzelsänger/In: Jambo, jambo sana

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Jambo, jambo sana

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Wageni Karibuni

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Muzungu na muehusi

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Tchama ya hamani

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Inchi ya nsalama

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Jambo, Jambo sana.

Habari gani, muzuri sana,

wageni karibuni, kua buana yesu, hakuna matata

Einzelsänger/In: Tchama yamapendo

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: opa na oma

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Jambo, jambo papa

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Jambo, jambo Mama

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Hallo, hallo Kinder

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Jambo, jambo Kinder

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Kinder na opa

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Kinder na oma

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Inga na Gaby

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Rigo na Wiebi

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Jambo, jambo Opa

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Jambo, jambo Oma

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Heidi a santi

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Jambo buana Fundi

Alle: Hakuna matata

Einzelsänger/In: Jambo, Jambo sana.

Habari gani, muzuri sana, wageni karibuni, kua buana yesu, hakuna matata

Tshotsholoza

 

Leadsänger/in: Tshotsholoza

Alle: Tshotsholoza

Leadsänger/in: Eja Sutama

Alle: Sumbeja, sumbeja Afrika

Leadsänger/in: Yembeja Baleka

Alle: Yembeja Baleka

Einzelsänger/In: Eja SutamaAlle: Sumbeja, sumbeja Afrika

Kumbaja my Lord

 

Lead: Kumbaja, my Lord, Kumbaja

Alle: Kumbaja, my Lord, Kumbaja

Alle: Kumbaja, my Lord, Kumbaja

Alle: Oh Lord Kumbaja

Alle: Oh Lord Kumbaja

Lead: Some one’s crying Lord, Kumbaja

Alle: Some one’s crying Lord, Kumbaja

Alle: Some one’s crying Lord, Kumbaja

Alle: Oh Lord Kumbaja

Alle: Oh Lord Kumbaja

 

Lead: Some one’s praying Lord Kumbaja

Alle: Some one’s praying Lord Kumbaja…

 

Lead: Some one’s singing Lord Kumbaja

Alle: Some one’s singing Lord Kumbaja…

 

Lead: Some one’s dancing Lord Kumbaja

Alle: Some one’s dancing Lord Kumbaja…

 

Lead: Kumbaja, my Lord, Kumbaja

Alle: Kumbaja, my Lord, Kumbaja

Alle: Kumbaja, my Lord, Kumbaja

Alle: Oh Lord Kumbaja

Alle: Oh Lord Kumbaja

Buana

 

Lead: Buana

Alle: Anakuita

Lead: Buana

Alle: Anakuita

Lead: Buaana

Alle: Anakuita Milele


Der Text zur CD, der erklärt, warum wir sie Alexander von Humboldt und Patrice Lumumba gewidmet haben:

Black&White spielt nicht nur zur Unterhaltung. Wir sehen uns in einer schwierigen Umbruchzeit mit hohen Gewaltrisiken als ein Element, das für eine Neuordnung der Welt wirkt, die gleiche Rechte für alle Menschen bringen wird. Ohne dies zu erreichen, werden wir Frieden nicht mehr bekommen. Wir treten insbesondere dafür ein, die Zeiten auf allen Ebenen endgültig zu beenden, in denen Menschen nichtweißer Hautfarbe gleicher Respekt und gleiche Rechte vorenthalten werden. Wie wir dazu beitragen? Wir schaffen Ansätze dieser neuen Welt bereits punktuell praktisch: durch die direkte Gemeinschaft von Schwarz und Weiß bei unseren Auftritten in Schulen, Kirchen, Kindergärten, u.a., das gemeinsame Tanzen, der Informations- und Meinungsaustausch,  in unserem Verein und auch mit Partnerschaften, die wir zwischen Schulen und Kindergärten hier und in Afrika stiften. So können Vertrauen und gegenseitiger Respekt wachsen.

Wir stehen mit diesem Engagement in einer langen Tradition. Um dies deutlich zu machen, haben wir diese CD zwei Menschen gewidmet, die sich in Europa, Amerika und Afrika – wie manch andere/r -  mit ihrer ganzen Kraft für diese Ziele eingesetzt haben. Die Mitglieder der jetzigen Musikgruppe Black&White kommen von den beiden Kontinenten und  Ländern, die diese Menschen hervorbrachten, stellen sich in ihre Tradition.

Patrice Lumumba ist dabei der Politiker, der versuchte, die Rechte auch für ein nicht-weißes Völk durchzusetzen, die Alexander von Humboldt 150 Jahre vorher in seinen Schriften allen Menschen zugesprochen hatte. Lumumba wurde deshalb ermordet. Kongo hat seine Würde bis heute noch nicht wieder gefunden.  In einer Zeit, in der der Mainstream in Europa und im weißen Amerika es als ein selbstverständliches Recht ansah, auf anderen Kontinenten und in anderen Ländern sich den Grund und Boden und die Bodenschätze anzueignen und deren Menschen zu versklaven und als Sklaven zu gebrauchen, setzte sich Alexander von Humboldt gegen den Raub der Reichtümer anderer Länder ein. Er bezeichnete die Sklaverei als größtes Verbrechen der Menschheit und als große Schande Europas. Er ging mit Respekt vor anderen Kulturen in andere Länder, versuchte die Menschen dort nicht verächtlich zu machen und eine angebliche eigene Überlegenheit zu preisen. Er betonte die Einheit der Menschheit und widersprach jeder Annahme, dass es höhere und niedere Menschenrassen gäbe. Damit kritisierte er die Rechtfertigung, mit der Europa sein gerade nach den eigenen Maßstäben der Aufklärung unmenschliches Tun in Afrika, Amerika und Asien rechtfertigte. Er trat den europäischen Regierungen entgegen und erklärte, dass alle Menschen gleichmäßig zur Freiheit bestimmt sind. Er erlebte damals in Kuba und Amerika, welche Schmerzen die Sklaverei Menschen zufügt und er suchte die öffentliche Meinung und darüber die Politik zu gewinnen, die Sklaverei zu beenden: Alles Unrecht trägt den Keim des Untergangs in sich, warnte er. Er unterstützte den damals neuen Versuch eines Volkes  in den USA, sich erstmals selbst zu regieren und bezeichnete sich deshalb als halber Amerikaner. Aber deshalb trat er gleichzeitig um so schärfer gegen die Mängel der damaligen Demokratie ein, die es immer noch duldete, dass schwarze Menschen für Weiße Sklavenarbeit leisten mussten. Und er setze sich auch gegen imperialistische Bestrebungen der USA ein, andere Länder wie Kuba zu annektieren. Es ist deshalb kein Wunder, dass Alexander von Humboldt heute berechtigt vor allem auch wegen dieser politischen Leistungen und nicht nur wegen seiner naturwissenschaftlichen Arbeiten in Lateinamerika, in der Karibik, in Nordamerika, Spanien und Deutschland hoch angesehen ist und viele Einrichtungen seinen Namen tragen. Seine Freiheitsbotschaft ist hoch aktuell. Über Jahrhunderte waren Kongolesen von Europäern keine gleichmäßigen Freiheitsrechte zugebilligt worden. Nachdem Portugal und Kongo zunächst einen Vertrag für gleichberechtigte Kooperation geschlossen hatten, wollten die Portugiesen nach kurzer Zeit nur noch eins von Kongo: den „Export“ ihrer Menschen als Sklaven zur Verschiffung in die Kolonien nach Amerika. Als der kongolesische König dagegen protestierte, organisierten die Portugiesen einen Krieg gegen ihn und zerstörten zusammen mit kongolesischen Opponenten sein Königreich. Dann einigten sich die weißen Weltmächte 1884 auf der Berliner Konferenz, den Kongo dem belgischen König Leopold als Privatbesitz zu übereignen. Der ist verantwortlich für eines der größten Zwangsarbeitssysteme der Weltgeschichte, dem in den ersten zwanzig Jahren der Kolonialzeit nach soliden Schätzungen jeder zweite Kongolese zum Opfer fiel, 10 von 20 Millionen Menschen. Belgien erklärt Mitte des 20. Jahrhunderts noch lange in Kongo mit seinen reichen Bodenschätzen bleiben zu wollen. Doch nicht zuletzt Patrice Lumumba verstand es, eine landesweite Bewegung für die Unabhängigkeit seines Landes aufzubauen. Nach seiner Wahl zum Premierminister in der einzig demokratischen Wahl des Kongo in seiner Geschichte, war er nur 60 Tage an der Regierung, dann wurde er unter maßgeblicher Beteiligung Belgiens und anderer Westmächte gestürzt und schließlich ermordet. Der belgische Soziologe und Journalist Ludo de Witte: „Lumumba hatte den Vorsatz, alle Überreste des alten Kolonialismus zu beseitigen und die Begehrlichkeiten des neuen abzuwehren; er wollte die Kongolesen für eine eigene Nation in einem demokratischen Rechtsstaat gewinnen. Die Absichten kamen den Plänen der Kolonialtrusts, der kirchlichen Missionsanstalten und der Kolonialbürokratie, die man vorsorglich implaniert hatte, empfindlich in die Quere.“ Patrice Lumumba schrieb in einem Brief an seine Frau kurz vor seiner Ermordung: „Aber was wir für unser Land gewünscht haben — ein Recht auf ein ehrenhaftes Leben, auf unbefleckte Würde und uneingeschränkte Unabhängigkeit — das haben sich andere nicht gewünscht: der belgische Kolonialismus nicht und seine westlichen Verbündeten nicht.“

Kongo hat sich bis heute von diesen an seinen Menschen begangenen Verbrechen nicht erholt. Das Vermächtnis Alexander von Humboldts und Patrice Lumbumbas nach gleichmäßiger Freiheit, es gilt immer noch nicht für viele Länder und Menschen dieser Erde. Aber ihre Gedanken und die Erinnerung an ihre Taten sind geblieben und sollten uns ermutigen, die Sache fortzusetzen, bis es vollbracht ist.  Black&White will einen Beitrag dazu leisten, auch mit dieser CD, die zeigt, welche schöne Kultur die Völker des Südens hervorbringen und wie viel sie auch den Menschen im Norden geben können, wenn sie diesen Menschen mit dem Respekt begegnen, den auch sie für sich erwarten.Black&White ist ein gemeinnütziger Verein; sie können ihm beitreten, ihn bekannt machen, seine Arbeit finanziell fördern: das Sependenkonto ist: Black&White, Sparkasse Hanau, BLZ: 50650023, Konto: 54001094. Aktuell informiert Black&White auf der Homepage über die Projekte des Vereins: www.blackandwhite-schwarzundweiss.de

Auch unsere zweite CD ist wieder erhältlich. Sie kostet 15 Euro plus 2,50 Euro Versand.

Bei der Bestellung beider CDs zusammen berechnen wir 25 Euro plus 3,50 Euro Versand.

Auftritte vereinbaren oder die CD bestellen können Sie telefonisch: 05655-924981 oder 0171-9132149 oder per Mail: blackandwhite1@gmx.net


Starke Rhythmen aus Afrika

präsentieren die Musikerinnen und Musiker der Tourgruppe des gemeinnützigen Vereins Black&White. Es sind sieben Männer und Frauen aus verschiedenen afrikanischen Ländern, aus Kongo, Uganda, Angola, Äthiopien, Eritrea und Liberia, unterstützt von dem deutschen Koordinator, die die afrikanische Lebensfreude an das Publikum weitergeben. Und dies, obwohl alle ein schweres Schicksal zu tragen haben: Sie kommen aus Gebieten, in denen seit Jahren oder gar Jahrzehnten Krieg herrscht und mussten ihr Land verlassen, um Schutz zu finden. 

Sie singen und trommeln Lieder aus ihren Heimatländern und Lieder aus Südafrika, Kenia, Nigeria und aus der Kultur der versklaven Afrikaner in Amerika, wie Kumbaya my Lord. Zu einigen Liedern tanzen Mitglieder der Gruppe, zu anderen üben sie Tanzschritte mit dem Publikum ein. Die Gruppe spricht über den Inhalt der Lieder, die zu Festen gesungen werden, für den Frieden oder bei Gottesdiensten, zur Arbeit während der Ernte. Einige Lieder drücken Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen aus, andere sind Willkommens- oder Liebeslieder. Die Gruppe hat besondere Lieder auch für Kinder in ihrem Programm und bewegt sie zum Mitsingen und Mittanzen.  

 Mit ihren Auftritten will die Gruppe zur afrikanisch-europäischen Verständigung beitragen. Auf ihrer Black&White-Tour hat die Gruppe u.a. schon in Aachen, Emden oder Mühlheim/Ruhr, Gevelsberg oder mehrfach auf Borkum, in Ostfriesland, auf Norderney in Sachsen im  Raum Dresden  gespielt. Schwerpunkt ist bisher aber der hessische Raum um den Vereinssitz. 

In vielen Kirchengemeinden verschiedener Konfessionen, Schulen oder Kindergärten hat Black&White schon gesungen und getrommelt, in Behinderteneinrichtungen, Jugendherbergen, bei Volksfesten, auch in Gefängnissen oder bei der Afrikanischen Nacht auf See auf dem Schiff „Wappen von Borkum“. Der Funke springt über, die Lebensfreude steckt an, und auch viele der Informationen über Afrika sind neu und viele sehr erstaunlich. Afrika als Wiege der ganzen Menschheit, Afrika mit 2000 Sprachen, gleichberechtigte diplomatische  Beziehungen zwischen Königreichen in Afrika und Europa im 15. Jahrhundert.

In Schulen erstreckt sich das Programm in der Regel über zwei Schulstunden.

Mit einem Vortrag mit Overhead-Folien geht die Gruppe bei reinen Informationsabenden oder als Einleitung zum Programm für Erwachsene ein auf die europäisch-afrikanischen Beziehungen, in denen seit 500 Jahren nicht Gerechtigkeit und Solidarität dominieren.

Andere, gute  Beziehungen aber sind möglich, ist die Botschaft, die Black&White vermittelt – und dies macht Sinn  für die Menschen auf beiden Kontinenten. Und Begegnungen mit der Gruppe und der afrikanischen Kultur auf den Black&White-Tour sind ein kleiner Baustein dafür.

Wenn Sie Veranstaltungen vereinbaren wollen oder mehr Informationen haben wollen, rufen Sie im Büro an. Und auch, wenn Sie Mitglied werden wollen.

Die CD: Freundschaft ist möglich:

Titel, Land, Sprache/n   Länge 
Mama Haussa,When I rember Africa:Nigeria (Pitchen Engl.)5,49Min.      
Tojelelo:   Kongo-Kinshasa (Lingala) 3,03 Minuten 
Hossana Halleluja:   Kongo-Kinshasa (Lingala) 2,36 Minuten 
Gembo Halleluja:  Kongo-Kinshasa (Lingala und Chiluba) 3,29 Minuten 
Ilongele:  Uganda (Luganda) 3,42 Minuten 
Eawe:  Kongo-Kinshasa        (Lingala) 4,06 Minuten 
Oluyimba Lwa Yezu:  Uganda (Luganda) 1,36 Minuten 
Imela: Nigeria  (Ibo) 1,54 Minuten 
Kodina, Tucheze, Mambo Suku: Uganda (Luganda,Kisuaheli, Lingala) 4,07 Masithi: Südafrika (Xhosa) 2,25 Minuten 
Cinderella:  Uganda (Luganda) 2,23 Minuten 
Hossana: Kongo (Chiluba) 2,47 Minuten 
Amba Io Io: Uganda (Kisuaheli) 3,08 Minuten 
Yezu azali awa: Kongo (Lingala) 3,21 Minuten 
Nkosi Sikelela Afrika: Südafrika (Zulu, Sotho) 1,56 Minuten

Text des Booklets: Black&White ist eine Musikgruppe. An der Produktion der CD haben die auf dem Titelblatt zu sehenden Mitglieder teilgenommen. Sie kommen aus Kongo, Uganda, Äthiopien, Eritrea, Angola und Hessen. Bei den Auftritten der Gruppe in Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärten, Festen, in Gefängnissen, für Eine-Welt-,  Dritte-Welt- und Friedensinitiativen spielen manchmal auch noch andere Mitglieder mit.

Die Musikgruppe gehört zum Verein „Black&White – für afrikanisch-europäisch-amerikanische Verständigung“. Der Zusatz im Vereinsnamen beschreibt das politische Ziel der Auftritte der Gruppe und auch dieser CD: Verständigung statt Gewalt, Verständnis für die Lage des anderen und der anderen, für ihre und seine Geschichte, Kultur, sozialen Bedürfnisse.

Die heutige Welt ist immer noch vor allem von der Geschichte des Durchsetzens des wirtschaftlich, technisch und militärisch Stärkeren geprägt. In den Ländern und auch zwischen den Ländern und Ländergruppen, wie Industrie- und Rohstoffzulieferer- und Absatzmarktländern.

Die Prinzipien der Religionen, des Humanismus und der Menschenrechte sind gegenüber diesen harten Interessen bisher nicht durchsetzungsfähig, können sie manchmal höchstens etwas beschränken. Unsere Gruppe, unsere Auftritte und diese CD – dass sind unsere Mittel, um beizutragen, dass sich das ändert und die, die im internationalen Konzert nur eine schwache Stimme haben, etwas mehr gehört werden: die Flüchtlinge, die Opfer der Kriege und der wirtschaftlichen Ausplünderung. Und dazu gehören sehr viele Menschen in und aus Afrika, dem Kontinent, der durch die 500 Jahre währende Doppeltragödie von Sklavenhandel und Kolonialisierung in eine so schwache Position gegenüber der industrialisierten Welt   gedrückt wurde. Der Kontinent, von dem wir alle kommen, der Wiege der Menschheit. Bei unseren Auftritten machen wir dies alles zum Thema. Wir werden und sind in Deutschland darüber kaum informiert. Aber es liegt an jeder und jedem von uns, dies zu ändern. Wir werden schon bald eine zweite CD veröffentlichen. Mit einem Livekonzert von einem Schulauftritt und Texten zum europäisch-afrikanischen Verhältnis, heute und in den vergangenen 500 Jahren. Sie wird heißen: „Another Berlin is possible“. Er spielt auf eine Konferenz in Berlin an, über die nur wenige in Deutschland informiert sind. Die Deutsche Regierung hatte 1884/85 die Weltmächte eingeladen zu einer Konferenz, bei der unter Bismarcks Leitung der Wille ausgedrückt wurde: Afrika gehört uns, nicht den Afrikanern, Wir nehmen uns das Recht, den Kontinent zu besetzen, unsere Staaten zu errichten und uns seine Rohstoffe zu beschaffen. Ohne die Rohstoffe aus Afrika, die Fette, das Palmöl, Erdöl, die Metalle, Gold, Diamanten, Kautschuk, Kaffee, Kakao, etc. hätte sich weder die Industrie noch der Konsum in den Industrieländern so entwickeln können. Von ihren Reichtümern hatten die Afrikaner und Afrikanerinnen bisher am wenigsten, ja, der Abstand zu den Industrieländern wird immer größer. Wir unterstützen deshalb die Forderung des nigerianischen Staatspräsidenten Obasanjo, die er beim Staatsbesuch in Deutschland an Bundespräsident Rau richtete: Deutschland soll eine neue Berliner Konferenz organisieren, bei der über die Wiederherstellung der Gleichberechtigung zwischen Afrika und  den Industrieländern gesprochen werden muß. Wir von Black&White halten eine solche Initiative für richtig und widmen ihr deshalb unsere 2. CD. Sie können die CD bestellen unter blackandwhite1@gmx.net oder 0171-9132149. Dort können Sie auch Auftritte der Gruppe vereinbaren.

Sie helfen durch den Kauf dieser CD den Mitgliedern unserer Gruppe, die vor allem aus afrikanischen Kriegsgebieten kommen,  in diesen Auseinandersetzung zum Teil Angehörige verloren haben, wieder Stabilität und Vertrauen in ihre  Zukunft zu fassen. Wenn die Mitglieder der Gruppe durch diese Einnahmen bei unserem Verein angestellt werden können und so ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren, haben sie auch eine Chance auf eine Genehmigung, in Deutschland bleiben zu können und nicht abgeschoben zu werden. Sie können dazu beitragen. 

Empfehlen Sie die CD und unsere Gruppe weiter, wenn sie ihnen gefällt, organisieren Sie, wenn es Ihnen möglich ist, den CD-Verkauf in Ihrer Schule, ihrem Verein, etc.. Wir haben zudem vor, ein Zentrum für europäisch-afrikanische Verständigung zu schaffen, in dem sich Menschen aus Afrika und Europa begegnen, ins Gespräch kommen, Freude miteinander haben und  gemeinsam lernen, wie man zu gerechten und friedlichen Beziehungen zwischen beiden Kontinenten beitragen kann. Wir wollen dafür eine vormalige Fabrik, die uns zur Verfügung steht, zu einem Schullandheim, Tagungszentrum mit Aktiv-Museum und nachgebauten afrikanischen Hütten und einem Markt umbauen. In diesem Zentrum sollen die Mitglieder dieser Gruppe dauerhaft diese Verständigungsaktivitäten fortsetzen und beschäftigt sein können. Finanzieren wollen wir dies über eine Bausteinkampagne. Als Basis wollen wir 3333 Bausteine a 333 Euro verkaufen, um die Investitionen finanzieren können. Die Bausteine-Spenden können als solche gekennzeichnet auf das Konto 54001094, Sparkasse Hanau (BLZ: 50650023) überwiesen werden.