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Aufruf zum pol. Aktionswochenende

Stand Up Day

Zelten, Trommeln, Bilden

Politisches Aktionswochenende der Initiative Black&White zur Überwindung der weltweiten Armut
mit der UN-Beauftragten für die Millenniumkampagne in Deutschland, Frau Reneé Ernst (Bonn)
vom 20. bis 22. August in Wan(n)Fried(en)

Im Jahr 2000 trafen sich Staats- und Regierungschefs von über 180 Ländern, um etwas gegen Hunger, Armut, Arbeitslosigkeit, Kinder- und Müttersterblichkeit, u.a. weltweit zu unternehmen und vereinbarten dazu die Millenniumsziele. Im September 2010 treffen sie sich wieder in New York. Wir wollen dazu beitragen, dass sie ihr Versprechen halten. Stand up/Steh auf und sei dabei bei unserem politischen Aktionswochenende vom 20. bis 22. August in Wanfried an der hessisch-thüringischen Grenze, mitten in Deutschland.

Wollt ihr dabei sein? Dann meldet euch hier an:

Link zur Anmeldung

Unser Anliegen:

Wir halten es für unerträglich, dass in unserer reichen Welt heute noch in Afrika stündlich 500 Kinder an Unterernährung und vermeidbaren Krankheiten sterben, 300 mal so viele Frauen bei der Geburt wie in Industrieländern ihr Leben verlieren, 38 Millionen afrikanische Kinder nicht zur Schule gehen können, jeder zweite Afrikaner von einem Einkommen von unter einem Euro am Tag leben muss.

Wir begrüßen deshalb, dass sich die Staaten der Erde im Jahr 2000 verpflichtet haben, zu Beginn des neuen Jahrtausends (Millenniums) gemeinsam die weltweite Armut zu beseitigen und dafür erstmals mit den Millenniums-Entwicklungszielen konkrete Ziele bis zum Jahr 2015 vereinbart haben.

Jetzt sind zehn Jahre vergangen und die UNO ruft die Staaten auf, bei einer Konferenz in New York im September zu überprüfen, wie weit die Ziele umgesetzt sind und was getan werden muss, um sie doch noch bis zum Jahr 2015 zu erreichen.

Wir halten es insbesondere auch in der Wirtschaftskrise für wichtig, die Vision der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aufrechtzuerhalten, dass auf Dauer nur eine gerechte Welt mit einem Recht auf Leben für alle eine friedliche Welt sein wird. Wir wollen auch ein Zeichen setzen nicht gegeneinander, sondern miteinander Wege aus der Krise zu suchen. Und wir erinnern an die Mahnung von Friedensnobelpreisträger Willy Brandt: Für das Geld für einen Kampfflugzeug kann man auch 40.000 Dorfapotheken bauen. Er hat immer wieder betont, dass Frieden letztlich nur durch die Überwindung der Armut gesichert werden kann, nicht durch noch so viel Rüstung.

Wir haben die Beauftragte der Kampagne der Vereinten Nationen für die Durchsetzung der Millenniumsziele, Frau Reneé Ernst, eingeladen, die Millenniumsziele vorzustellen, über die bisherige Verwirklichung zu sprechen und darüber, was man noch tun kann, damit die Initiative nicht scheitert.

Wir haben auch AfrikanerInnen eingeladen, um von ihnen etwas über die Lebensbedingungen in Afrika zu erfahren und was man tun kann. Und wir versuchen noch weitere Fachleute als Referenten zu gewinnen.

Und wir werden mit Afrikanern versuchen so laut zu trommeln, dass es bis New York hörbar ist (über die Medien). Am Sonntag wollen wir beim Rad und Fun im Werratal für die Millenniumsziele trommeln und radeln und Unterschriften sammeln.

Kommt zu der Veranstaltung, informiert Euch an diesem Wochenende über die Millenniumsziele der Staatengemeinschaft und diskutiert mit einer kompetenten Frau und AfrikanerInnen, was wir und besonders auch Jugendliche noch beitragen können, dass Armut weltweit überwunden wird und die Konferenz in New York zu einem Erfolg wird.

Um euch einen Ausblick zu geben könnt ihr euch den Zeitungsartikel über den letzten Schülerkongress durchlesen: einfach hier klicken.

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