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Ergebnisse des Aktionswochenendes

 

Das Aktionswochenende war ein voller Erfolg. Wir haben die Millenniumsziele in der Region bekannter gemacht. Sie standen im Mittelpunkt von Rad+Fun, beim Auftaktgottesdienst, dann beim Trommeln am Werratalsee, in Wanfried im Historischen Hafen und in Heldra. Viele haben mit getrommelt für die Millenniumsziele, in Wanfried unterstützte auch der Spielmannszug die Aktion. Die UN-Millenniumbeauftragte Frau Dr. Reneé Ernst wies in ihrem Vortrag im Wanfrieder Bürgersaal darauf hin, dass vor allem ungerechte Handelsbedingungen, Agrarsubventionen und die Klimaungerechtigkeit für die globale Armut verantwortlich sind und hier der Hebel angesetzt werden muss.

Das UN-Team war von den Aktivitäten in unserer Region begeistert und fände es toll, wenn wir an der Sache dran bleiben. Ein Kommentar zur Aktion in Wanfried im Facebook der UN-Millenniumkampagne: „Schön! Da sieht man wieder mal, wie wenig Provinz die Provinz ist!! Eine tolle Aktion“.

Beim Aktionswochenende wurde angeregt, mit einem gemeinsamen hessisch-thüringischen Aktionskreis (ähnlich dem Aktionskreis Millenniumsziele in Rheinland-Pfalz)dauerhaft Aktivitäten für die Millenniumsziele zu organisieren, da globale Armut nur mit einem langen Atem und viel neuem Bürger(innen)-Engagement überwunden werden kann. Wir wollen uns dabei an der Arbeit des landesweiten Aktionskreises Millenniumsziele in Rheinland-Pfalz orientieren.

Beim Rad+Fun in Wanfried und Meinhard sammelten wir bereits beim Gottesdienst, und den beiden Trommelaktionen 150 Unterschriften für den Text am Ende des Briefes:

Wir schlagen folgende Schritte vor, um in der Sache voranzukommen:

  1. Schaffung der Einheit für gemeinsame Anträge aller Fraktionen des hessischen Landtages, des thüringischen Landtages, der Kreis- und Stadt, bzw. Gemeindeparlamente.
  2. Gestützt auf die Vorstellung des Aktionskreises Rheinland-Pfalz für die Millenniumsziele haben wir Vorschlagstexte erarbeitet, die wir anhängen. Angehängt haben wir auch den Vorschlagsbeschluss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Informationsweitergabe in Schulen, Kirchen, Parteien und Initiativen, Beratung über eigene Aktivitäten und die Anregung von Aktionskreisen in der Region.
  3. Beratung, ob noch Aktivitäten zum globalen Stand up vom 17.-19. September sinnvoll und möglich sind; die Initiative Black&White kann und will Aktionen in Schulen, Städten und Kirchen in der Region nach den eigenen Möglichkeiten unterstützen
  4. Wir organisieren von der Initiative Black&White in Wanfried noch in diesem Jahr ein Treffen, um über die Gründung des Hessisch-Thüringischen Aktionskreises Millenniumsziele zu beraten und bemühen uns, dazu zum einen Mitglieder des Aktionskreises Rheinland-Pfalz einzuladen, ev. mit der Sache befasste Vertreter des Deutschen Städte und Gemeindebundes und auch Teilnehmer, bzw. Beobachter der Millenniumskonferenz in New York. Wir bitten Sie uns zu signalisieren, ob Sie an einem solchen Treffen teilnehmen wollen.
  5. Wir hoffen, gemeinsam an der Sache dranzubleiben, es geht um die Zukunft von Millionen von Menschen, herzliche Grüße, für das Black&White-Team, Wolfgang Lieberknecht
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